AEP Zimmer Ingenieurgesellschaft
RobotEx explosionsgeschützte Industrieroboter

Explosionsschutzdokument

Gemäß ATEX-Richtlinien, GefStoffV und Gefährdungsanalyse 2014/34/EU

Explosionsschutz-Dokumentation

ExplosionsschutzdokumentEine von uns angefertigte Explosionsschutzdokumentation nach den ATEX-Richtlinien 99/92 EG sowie der Gefahrstoffverordnung und einer Gefährdungsanalyse gemäß 2014/34/EU (für Hersteller von Geräten und Anlagen) verschafft Ihnen den Nachweis über die Ermittlung und Bewertung möglicher Explosionsgefahren und über die Festlegung geeigneter Schutzmaßnahmen.

Explosionsschutzdokument

Das Explosionsschutzdokument liefert den Beleg darüber, dass alle Explosionsgefahren im Betrieb vollständig erfasst und bewertet sowie angemessene Schutzvorkehrungen realisiert wurden.

Professionelle Gefährdungsbeurteilung nach gesetzlichen Vorgaben

Die juristische Grundlage für das Explosionsschutzdokument stellt die Gefahrstoffverordnung, kurz GefStoffV, dar. Sie schreibt in Paragraph 6 Abs. 9 eine Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber vor. Im Rahmen dieser Beurteilung sind alle potenziellen Gefährdungen, denen Arbeitnehmer im Zuge ihrer Beschäftigung ausgesetzt sind, systematisch zu erfassen und zu bewerten. Die Analyse umfasst u.a. die Ermittlung von Bereichen mit explosionsfähiger Atmosphäre und vorhandenen Zündquellen sowie die Klassifizierung der Bereiche in Explosionszonen. Wird im Rahmen der Begutachtung festgestellt, dass die Entwicklung einer explosionsfähigen Atmosphäre und die damit verbundene Gefährdung der Beschäftigten nicht vollständig vermieden werden können, ist die Erstellung einer Explosionsschutzdokumentation durch den Betreiber einer Anlage zwingend vorgeschrieben.

Notwendige Angaben im Explosionsschutzdokument

Formale Vorgaben für den Aufbau der Explosionsschutzdokumentation existieren nicht. Vielmehr gilt es, alle notwendigen Dokumente und Informationen zusammenzutragen, die dazu beitragen, die Gefahr einer Explosion einzuschätzen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dazu zählen Gefährdungsbeurteilungen ebenso wie beispielsweise Dokumentationen der eingesetzten Maschinen und Geräte, Fluchtwegpläne und Kennzeichnungen, Betriebsanweisungen oder Pläne zur Gefahrenabwehr.

Folgende Inhalte müssen in einem Explosionsschutzdokument enthalten sein:

  • Vollständige Aufstellung und Bewertung aller Explosionsgefährdungen im Betrieb
  • Darlegung der Maßnahmen zur Verhinderung von Explosionen
  • Ex-Zonenplan: Klassifizierung der explosionsgefährdeten Bereiche in Zonen

Befolgung der Mindestanforderungen gemäß Anhang 4 der BetrSichV. Dazu zählen u.a. allgemeine und organisatorische Maßnahmen sowie der Einsatz von Geräten und Schutzsystemen, die für die jeweilige Ex-Zone geeignet sind.

Im Explosionsschutzdokument enthaltene Maßnahmen zum Explosionsschutz

Explosionsschutzmaßnahmen werden in drei Kategorien eingeteilt. Oberste Priorität haben alle Instrumente, die dazu beitragen, die Entstehung einer explosionsfähigen Atmosphäre abzuwenden oder so weit wie möglich einzuschränken (Primärer Explosionsschutz). Im nächsten Schritt sind alle wirksamen Zündquellen zu vermeiden (Sekundärer Explosionsschutz). Die Auswirkungen einer möglichen Explosion sind schließlich auf ein unbedenkliches Maß zu reduzieren (tertiärer Explosionsschutz). Offenbart das Explosionsschutzdokument, dass eine Schutzmaßnahme allein nicht ausreicht, können mehrere Vorkehrungen kombiniert werden, um einen maximalen Schutz des Arbeitnehmers zu erreichen.

Gerne fertigen wir für Sie ein vollständiges und aussagekräftiges Explosionsschutzdokument, welches den Vorgaben der Gefahrstoffverordnung sowie den ATEX-Richtlinien entspricht, und erarbeiten ein auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Exschutz-Konzept.

Wir liefern Ihnen eine geeignete Komplettlösung:

Von der Aufnahme der Verfahrenstechnik über das Erkennen von Gefährdungen, Ermittlung vorhandener Zündquellen und das Einordnen nach Explosionszonen bis zur Erstellung aller notwendigen / erforderlichen Dokumente, erarbeiten wir Ihnen eine auf Ihren Betrieb zugeschnittene Lösung.

  • Primär (Verhinderung des Entstehens einer explosionsfähigen Atmosphäre)
  • Sekundär (Vermeidung wirksamer Zündquellen)
  • Tertiär (Verminderung, Ableitung der Wirkung)