AEP Zimmer Ingenieurgesellschaft
RobotEx explosionsgeschützte Industrieroboter

Explosionsschutz

Gemäß ATEX-Richtlinien, BetrSichV § 6 und Gefährdungsanalyse 94/9 EG

Explosionsschutz

AEP Zimmer ist Ihr zuverlässiger Partner rund um das Thema Explosionsschutz im Anlagenbau. Der Ex-Schutz von Anlagen, Systemen und einzelnen Komponenten basiert auf den von der europäischen Gemeinschaft verbindlich festgelegten gesetzlichen Vorgaben, den ATEX-Direktiven 2014/34/EU und 99/92 EG. Wir realisieren für Sie Ex-Schutz-Lösungen für die Arbeit mit explosionsfähigen Substanzen sowie in explosionsfähiger Atmosphäre, die den ATEX-Vorgaben der Europäischen Union entsprechen.

Entstehung explosionsfähiger Atmosphäre

In Produktionsbetrieben, bei der Verarbeitung, Lagerung und dem Transport von explosionsfähigen Stoffen, können sich Stäube oder Gase bilden und in die sauerstoffhaltige Luft entweichen. Durch die Kombination aus explosionsfähigem Staub oder Gas und dem Sauerstoff in der Luft entsteht eine explosionsfähige Atmosphäre; bei Entzündung kommt es zu einer Explosion. Alle Maßnahmen zum Ex-Schutz dienen dazu, schwerwiegende Schäden an Menschen und der Produktionsumgebung zu vermeiden oder so weit wie möglich zu reduzieren. Sie setzen auf drei Ebenen an.

Primärer Explosionsschutz

An erster Stelle steht der primäre Explosionsschutz. Hierunter versteht man alle Maßnahmen, die dazu dienen, bereits das Entstehen einer explosionsfähigen Atmosphäre zu verhindern. Das kann beispielsweise durch den Verzicht auf Verwendung brennbarer Stoffe geschehen, also durch den Einsatz von Ersatzstoffen. Alternativ lässt sich die Konzentration des explosiven Gasgemisches in der Luft durch vermehrte Lüftung reduzieren. Auch eine Verdünnung oder die Zugabe von Stickstoff ist möglich. In den meisten Produktionsstätten lassen sich Arbeiten mit brennbaren Stoffen wie Lacken, Reinigungsmitteln und anderen chemischen Substanzen in sauerstoffhaltiger Atmosphäre jedoch nicht vermeiden. Hier greift der sekundäre Ex-Schutz.

Sekundärer Explosionsschutz

Kann die Bildung von explosionsfähigen Atmosphären nicht oder nur unzureichend verhindert werden, kommt der sekundäre Explosionsschutz zum Tragen, der alle Mittel zur Abwendung einer Zündung umfasst. Umfang und Ausgestaltung dieser Maßnahmen hängen maßgeblich von der Wahrscheinlichkeit der Entstehung von einer explosionsfähigen Atmosphäre ab. Gefährdete Bereiche werden daher in Gefahrenzonen eingeteilt. Mit steigender Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer explosionsfähigen Atmosphäre steigen auch die Anforderungen an Geräte und Anlagen, die in der jeweiligen Zone eingesetzt werden. Der Einsatz von explosionsgeschützten Industrierobotern, bei denen u.a. die Zündquellen zuverlässig ausgeschlossen wurden, ist ein gangbarer Weg, Explosionen zu vermeiden.

Tertiärer Explosionsschutz

Der tertiäre Explosionsschutz schließlich beschäftigt sich mit der Begrenzung der Auswirkung einer möglichen Explosion. Spezielle Installationen etwa, Einrichtungen für den Druckausgleich und eine druckfeste Bauweise, fallen unter den tertiären Explosionsschutz.